Reflexzonentherapie am Fuß (RZF)

Die Reflexzonentherapie am Fuß (RZF) hat sich im Laufe von vielen Jahren zu einer Therapie entwickelt hat. Immer noch ist der Ausgangspunkt am Fuß, die Wirkdung ist jedoch eine andere als bei einer Fussmassage. Mit dieser Therapiemethode wird eine Verbesserung gestörter Organ- und Gewebefunktionen des Menschen erreicht. RFZ wird mittlerweile als ein Bereich Komplementärmedizin angesehen, die die Selbstheilungskräfte des Menschen fördert und nicht einseitig seine Symptome und Krankheiten bekämpft. RFZ kann als eigenständige Therapieform angeboten werden oder auch in Kombination mit anderen Methoden.

Geschichtliche Entwicklung:

Die Methoden des RFZ ist schon Jahrtausenden alt. Die Kulturvölker des Ostens und Westens kannten schon Möglichkeiten, Krankheiten von entfernteren Körperstellen aus zu behandeln. Auch den Indios, der Urbevölkerung Nord- und Mittelamerikas, ist die Methode vertraut gewesen. Dr. William Fitzgerald aus USA systematisierte dieses Wissen und brachte es in eine zeitgemäßere Form. Er teilte den Körper in 10 senkrechte Zonen ein. Dieses Konzept und die von ihm entwickelte „Zonentherapie“ waren 1917 der Grundstein für die heutige Reflexzonen-Therapie. Später wurden diese Längszonen noch in jeweils drei Querzonen eingeteilt. Diese Einteilung ist auch heute noch die Grundlage. Frau Hanne Marquardt lernte die Methode kennen und begann 1967 mit dem systematischen Unterricht für medizinisch-therapeutische Fachkräfte in Deutschland.

Mehr über die Methode:

Bild:Behandlungsmethode am FußDer Fuß zeigt in verkleinertem Maßstab den Zustand des Menschen. Ein anderes Organ, wie das Ohr, kann dies auch. Einem gesunden Mensch wird ein schmerzfreier Fuß unterstellt, der gut durchblutet, elastisch wie auch warm ist. Sobald sich spezielle Griffe des Therapeuten im Gewebe des Fusses, den so genannten Reflexzonen, als schmerzhaft erweisen, zeigt es an, das das zugeordnete Organ oder auch System behandelt werden sollte. Die seit langer Zeit vorhandenen Erfahrungen belegen, dass sich durch eine gezielte Behandlung dieser Zonen, der Gesundheitszustand des Menschen verbessert und vorhandene Symptome und Beschwerden verschwinden können. In den letzten Jahrzehnten konnten diese Beobachtungen auch durch klinische Studien bestätigt werden. Der Schmerz in den Reflexzonen ist somit eine Art „ Wegweiser“ auf der Landkarte der Füße, denn er führt uns zu den behandlungsbedürftigen Bereichen. Üblicherweise wird Schmerz als „Feind“ gesehen, den es zu bekämpfen gilt. Die RZF geht als Ordnungs- und Regulationstherapie einen anderen Weg: Sie versteht ihn als Hinweis, dass die Heil- und Regenerationskraft des Menschen Hilfe und Unterstützung braucht.

Mögliche Reaktionen:

Bild:Behandlungsmethode am FußDie Patienten erleben in den Zeiten zwischen den einzelnen Behandlungen Reaktionen, denen eine besondere Bedeutung zukommt, denn durch sie zeigt sich eine Wende im Verlauf der Krankheit an. Die Heilkraft des Menschen, bedient sich häufig der Ausscheidungsorgane Darm, Niere und Haut, um sich zu entgiften. Die Schleimhäute der Nasennebenhöhlen und der Bronchien können mit vermehrtem Abhusten und kurzfristigem Schnupfen reagieren. Erfrischender Schlaf, entspannende Müdigkeit, gesteigerte Vitalität und Lebensfreude sind weitere Zeichen einer gesamthaften Stabilisierung. Frauen sollten wissen, dass sich manchmal auch die monatliche Regel verschieben kann. Die teilweise unerwarteten oder auch unangenehmen Reaktionen sind nicht negativ zu werten, sondern gleichen einem kurzen Frühjahrsputz im Organismus, der erwarten lässt, dass sich der Mensch in seinem „Gehäuse“ danach um so wohler fühlen wird.

Anwendungsgebiet:

  • Kopfschmerzen
  • Veränderungen des Blutdrucks
  • Schmerzen und Erkrankungen der Wirbelsäule, Gelenke und Muskulatur
  • akute und chronische Erkrankungen der Atemwege
  • akute und chronische Störungen im Verdauungstrakt
  • Erkrankungen und Belastungen der Nieren und der Blase
  • Unterleibsbeschwerden, z.B. Schmerzen vor und während der Menstruation
  • erhöhte Infektanfälligkeit und Allergien, ganz besonders bei Kindern.

Meine Erfahrung hat gezeigt, dass sich selbst bei Patienten mit schweren degenerativen Erkrankungen wie z.B. Mukoviszidose, Multiple Sklerose, Krebs und Lähmungen, eine Reihe von Begleitumständen verbessern lässt:

  • Aktivierung der Ausscheidungsorgane
  • Die Erleichterung der gravierenden Schmerzzustände im Endstadium von Karzinomkranken
  • Vermehrte Kontrolle über Schließmuskulatur von Blase und Darm
  • Stabilisierung der seelischen Verfassung.

Die Füße sind der Teil von Ihnen, der sie tagein tagaus durch jede Lebenssituation trägt!



Link zum Artikel: http://www.praxis-anja-stirner.de?Page_ID=9

© Praxis für Schmerz- & Physiotherapie 2017 | Eugenstraße 37 | 88045 Friedrichshafen
Tel.: +49 (0)7541 371732 | kontakt@praxis-anja-stirner.de
www.praxis-anja-stirner.de

IruCom WebCMS Logo Powered by
IruCom WebCMS 6.1, IruCom systems